Dienstag, 28. April 2015

Das Wollschaf fragt / Die verstrickte Dienstagsfrage ... im April

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 18/2015 (28.04.2015)

Von allen Jahreszeitenheften scheinen die Modelle in Sommerstrickheften stets die geringste Begeisterung hervorzurufen. Woran liegt es? Strickt Ihr allgemein weniger/keine Kleidungsstücke für den Sommer? Oder liegt es an den Modellen selbst? Tragt Ihr bei sommerlichen Temperaturen überhaupt Selbstgestricktes? Wenn ja, was und aus welchen Materialien?

Ich denke, dass traditionell das Stricken doch eher mit kuscheligen Pullis, Strickjacken, Schals und Mützen, Sofadecken und Filzhausschuhen assoziiert wird. Man strickt in der kalten Jahreszeit als Ersatz für Picknick, Gartenarbeit, Marmelade-Kochen, Strandbesuche und spazieren gehen, Rad fahren und Spielplatzbesuche.

Denn so bald es warm wird und die Sonne lacht, zieht es uns nach draußen; der Garten verlangt nach unseren fleißigen Händen, die Gartenmärkte nach unseren gefüllten Portemonnaies; wir sitzen vor den Cafés und in den Eisdielen und durchstöbern unsere Lieblingsgeschäfte nach neuer Sommergarderobe. Keiner denkt da ans stricken oder häkeln.

Erst, wenn die Terrasse bepflanzt, eine neue Tischdecke aufgelegt und das Lieblingsplätzchen dort mit einer duftenden Tasse Kaffee und frisch gebackenem Erdbeerkuchen vorbereitet ist, fällt uns wieder ein, dass wir die Hände ja nicht still halten können. Wo ist denn mein Strickzeug?

Und dann kann es schon mal passieren, dass (ich z.B.) bei herrlichstem Sonnenschein ein Winterschal, Mütze und ähnliches vom letzten Winter zu Ende gestrickt wird. Der nächste kommt ja bestimmt.
Erst seit dem letzten Jahr habe ich auch gezielt Sommerlich leichte und kühle Garne zu kaufen und auch ein paar Strickteile für den Sommer auf die Nadeln zu nehmen. Etwa für leichte Sommerschals aus Papier-/Leinen- oder Baumwollgarnen.


Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 17/2015 (21.04.2015)

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Motten schwärmen wieder aus: Schützt Du Deine Wollvorräte vor Motten? Wenn ja, wie?

Oh ja! Meine Kisten mit Kammzügen, Vliesen und handgesponnener Wolle duften dabe ganz besonders gut nach Lavendel.

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 16/2015 (14.04.2015)

Stricksachen in Film und Fernsehen – achtest Du darauf? Hast Du Tipps für sehenswerte Filme oder Serien mit schönen Strickstücken? Gibt es bestimmte Sachen, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben sind? Hast Du vielleicht sogar schon mal ein Modell aus einem Film nachgestrickt?

Bei mir sind das weniger Filme oder Serien, aber in Zeitungen und Zeitschriften fallen mir manchmal Modelle auf; auch in (teuren) Katalogen. Häufig z.B. bei Impressionen- und dann denke ich mir: den könntest Du Dir glatt mal selber stricken. Im Moment sind das Modelle wie diese hier:



Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 15/2015 (07.04.2015)

Nutzt Du Software für Dein Hobby, z.B. um Strickschriften zu erstellen oder um Anleitungen umzurechnen bzw. zu berechnen? Wenn ja, welche Programme benutzt Du und wofür verwendest Du sie? Gibt es Dinge, für die Du Dir eine Software wünschen würdest?


Ich stricke relativ wenig und nur einfache Teile; da geht es noch ohne große Technik. Nur, wenn ich z.B. geringelte Teile stricke, wie etwa Filzschuhe, dann ist es ganz hilfreich, in Excel die Streifen-/Reihenaufteilung auszuprobieren.

Freitag, 24. April 2015

Damit das Leben wieder Spaß macht.

Seit ein paar Tagen habe ich Besuch von meiner Mutti. Das ist soweit etwas Besonderes, weil meine Mutti 500 km von mir entfernt lebt und wir diesen Besuch 14 Monate vorbereitet haben. Im vergangenen Jahr war sehr lange krank und jetzt fanden wir, dass es Zeit für einen richtigen Erholungsurlaub an der Ostsee ist.

 
Den Teil mit etlichen Malen "Ich wollte Euch eigentlich absagen..." überspringe ich jetzt  einmal, denn wir haben sie einfach ins Auto gesetzt, Koffer dazu und ab ging die Post.
Bei schönstem Wetter kamen wir letzten Samstag nach nur 4 Stunden in Kessin an und haben mit der Mutti einen lieben, pflegeleichten Urlaubsgast.


Eigentlich ist das mit dem gesund-werden ganz einfach: gesundes und regelmäßiges Essen, viele Spaziergänge und damit genug Müdigkeit für erholsamen Schlaf, nette Gespräche und viele neue und interessante Anregungen, um wieder Lust und Freude am Leben zu bekommen. Mehr braucht es doch gar nicht.

Ganz nebenbei tut das auch mir sehr gut, denn ich koche und backe wieder häufiger und unternehme mehr mit meinen Lieben.
Inzwischen haben wir auch schon Ausflüge nach Stralsund und Graal Müritz in den Rhododendron-Park gemacht, haben den ersten frischen Spargel mit holländischer Soße gekocht und lassen es uns richtig gut gehen.

Nach anfänglicher Meinung, dass Sie ganz gewiss keine Spiralsocken mehr stricken könne, musste ich doch gestern schmunzeln, als ich vom Büro nach Hause kam: mit Nadelspiel und wunderbarer Farbverlaufswolle hatte die liebe Mutti schon fast eine ganze Socke gestrickt! Von wegen "Ich kann das nicht..."





No. 1 - der erste Pulli seit Jahrzehnten

Nach ewigen Zeiten (wir reden inzwischen von Jahrzehnten!) habe ich vor ein paar Tagen damit begonnen, einen Pullover zu stricken. Eigentlich eher ein Pullunder und auch kein bisschen aufregend. Reihen von rechten und linken Maschen im Wechsel, seitlich ein paar Maschen zugenommen; er bekommt eine flachen runden Ausschnitt und Ärmelbündchen. Weiter nichts.


Allerdings verstricke ich zum ersten Mal eine größere Menge handgesponnener Wolle, und zwar Bio-Merino in naturweiß (traumhafte 16mic. fein und wie Watte auf den Nadeln) und Islandwolle in naturgrau (eigentlich weiß mit feinsten schwarzen und grauen Härchen, durch deren Mischung optisch ein zarter Grauton entsteht). 




Ich freue mich über das schöne gleichmäßige Maschenbild, denn es zeigt mir, dass ich inzwischen sehr gleichmäßig spinnen kann und auch bei mehreren 100g-Strängen die Fadenstärke gut beibehalten kann.


Abgesehen von ein paar Startschwierigkeiten komme ich doch gut voran und hoffe, ihn Euch bald fertig zeigen zu können.


Donnerstag, 23. April 2015

und noch so ein ewiges Projekt...

war dieser Schal aus kuscheliger Katia Silk Mohair in lila-türkis mit Farbverlauf, den ich schon einmal in einer anderen Farbe gestrickt habe (Beitrag vom 24.12.2014). Er ist nun endlich fertig geworden, auch wenn ich ihn erst im nächsten Winter tragen kann.


Er ist so ein herrliches Leichtgewicht mit seinen 40g und dazu noch in meinen absoluten Lieblingsfarben.



Wolle: Katia Silk Mohair, Farbe: 704
Material: 70% Mohair / 30% Seide

Lauflänge: 200m / 25g
Maschenprobe: 10 x 10 cm = 26M / 30R
Menge: 40g, Nadelstärke: 5,0
Maße: Breite: 30cm / Länge: 185cm



Endlich ist er fertig!

Vor gut einem Jahr habe ich mit diesem Schal begonnen. Er war auf jeder längeren Autofahrt dabei, bei den Ausflügen an den Strand und auch zu Hause habe ich immer wieder ein paar Reihen gestrickt. Aber wenn ich ehrlich bin: nie mit übermäßigem Eifer, auch wenn die frischen Farben und das glatte Baumwollgarn mich ursprünglich zu einem Sommerschal inspiriert hatten. Nur: das war schon im vergangenen Jahr. Als der Herbst kam, hatte ich erst recht keine Lust mehr.


Nun fehlte aber nur noch ein Farbrapport und so ging der Schal mit auf Italien-Reise. Zwischendurch hätte ich in zwei Mal beinahe wütend aus dem Fenster geworfen, als ich mich im Muster verstrickt und es erst anderthalb Stunden später gemerkt habe. Schuld waren nur die vielen Tunnel ohne Licht und meine halb zugeklappten Augen (dank der sanften Fahrweise des allerliebsten Ehemannes). 


Da ich nicht doch noch entnervt aufgegeben habe, ist er endlich fertig und auch ganz schön geworden. Insgesamt habe ich gut 25 Stunden daran gestrickt, wie ich so überschlagen habe.

Wolle: Katia Jaipur, Farbe: 206  
Material: 100% Baumwolle
Lauflänge: 280m / 50g
Maschenprobe: 10 x 10 cm =  30M / 28R
Menge: 73g, Nadelstärke: 2.75

Maße: Breite: 30cm / Länge: 175cm



Ich glaube, ich kann nicht mehr stricken...

Ehrlich. Ich stricke ja für gewöhnlich während der Autofahrt... also, wenn mein allerliebster Ehemann fährt.


Nun standen ja vor ein paar Tagen die Fahrt nach Italien und zurück an, und ich habe nach ewigen Zeiten einen Pullover in Angriff genommen. 
Aus handgesponnener Bio-Merino und Islandwolle. Ganz simpel, rechte Maschen, linke Maschen, 16 Reihen in Merinowolle, 16 Reihen in Islandwolle und alles schön im Wechsel, runder Ausschnitt und statt Ärmel nur Bündchen.


Nur: ich kann nicht einmal mehr das. Nach 116, in Worten: einhundertsechzehn! Reihen merke ich, dass ich vor 24 Reihen eine Masche fallen gelassen habe. Nach (inzwischen wieder) 124, in Worten: einhundertvierundzwanzig! Reihen merke ich, dass ich nach dem Bündchen mit dem weiterstricken auf der falschen Seite begonnen habe. Wie kann denn das sein? Habe ich denn alles verlernt? Ich kann nicht mehr stricken...

Freitag, 17. April 2015

Italien im April - Teil 7 - Varenna

Morgen geht es wieder Richtung Heimat,; deshalb haben wir heute Abend noch einen schönen Ausflug nach Varenna gemacht; einmal mit der Fähre quer über den See.
 
 
Noch immer schmeckt mir Pizza ganz wunderbar, aber ich nehme ja auch jedes Mal eine andere Variante.
 

 
Dieses schöne Hotel steht direkt hinter der Anlegestelle und ich konnte mich kaum sattsehen an diesen wunderschönen Japanischen Zierkirschen. Was für eine Blütenpracht!
 
 
Der Blauregen steht dem allerdings wenig nach und man findet ihn hier in der Region überall und bereits in voller Blüte.
 
Der allerliebste Ehemann meinte, er müsse das jetzt mal im Foto festhalten: Sie kann es nicht lassen! Naja,... das Strickzeug passt halt immer in die Handtasche.

 
Die Story des Abends konnte ich jedoch nicht im Bild festhalten:
 
Wir nahmen die letzte Fähre, um vom östlichen Ufer des Comer Sees von Varenna zurück ins westliche Menaggio zu fahren. Eigentlich. Denn die Fähre fuhr nach Süden, nach Bellagio. Keine große Sache- so ohne Auto, mit einem See dazwischen und auf der letzten Fähre...
Es war pures Glück, dass wir mit der Fähre wenigstens noch auf unsere Seite des Sees kamen; Hilfe in einem Hotel fanden und uns ein Taxi in unseren Ort brachte. Ich musste also doch nicht in einer Bushaltestelle übernachten....

 
 

Donnerstag, 16. April 2015

Italien im April - Teil 6 - Como

Wenn man schon an den Lago di Como fährt, dann sollte man schon einen Ausflug nach Como machen.


Wir wollten schön bummeln gehen, für meine liebe Schwiegermutti ein Geburtstagsgeschenk kaufen (was wir auch gemacht haben - Foto kommt aber erst nach dem Geburtstag).

Ich habe viele tolle Anregungen gesammelt und in einem Einrichtungshaus wäre ich am liebsten gleich eingezogen. Wie schade / zum Glück  gab es kein Bett...


Und mal sehen, ob sich auch das liebe Kind über ein Mitbringsel freut. Nagellack geht immer.



 

Italien im April - Teil 5 - Pavia / Menaggio a. Lago di Como

Einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Comer See hatte ich in Pavia eingeplant und es ist genau so, wie ich Italien mag: ruhig, aber nicht langweilig, mit einem Markt, auf dem es frische Artischocken, Tomaten und Zucchiniblüten gibt, (Stickgarn, an dem ich nicht vorbeikam), frischen Fisch und deftige Salami, Schinken und Speck.
Ja, es gibt auch noch andere Märkte als die mit Touristen-Nepp, gefakten Taschen, Schuhen und Sonnenbrillen.


Menaggio (Provinz Como in der Lombardei) am westlichen Ufer des Lago di Como entpuppte sich als positive Überraschung.

 
 
Unser Zimmer im Hotel *Bellavista* hat Meerblick, ist herrlich ruhig und ich hatte es über booking (dot) com gefunden; hier bucht man günstiger als auf der direkten Website angegeben.
 
Die große Terrasse ist hälftig vollverglast und es schließt sich eine weitere offene Terrasse an, schattig durch einen immensen Blauregen, der bereits in voller Blüte steht (Hatten wir in Deutschland nicht gerade letzte Woche noch Schnee?).
 
 
Bei 25° und Sonnenschein, der abendlichen Einkehr zu Pizza und einem Pistazien-Eis danach (ich bin derer im Italien-Urlaub seltsamerweise nie überdrüssig) war die trübe Erinnerung an Genua schon wieder verblasst und ich recht glücklich beim spazieren mit meinem allerliebsten Ehemann auf der Uferpromenade.


Den Fotoapparat immer griffbereit scheinen meine Augen gar nicht anders zu können, als die Gegend nach Motiven abzuscannen, die man festhalten sollte. Aber manchmal hängt das besondere gar nicht an einem Motiv, sondern es ist die ganze Stimmung:

Der Blick vom Balkon auf den abendlichen See, die Ruhe im Ort der Duft des riesigen Blauregens, der blühenden Tulpen, Tausendschönchen und Traubenhyazinthen, der Orangenblüten und des frisch gemähten Grases. Ein Espresso und eine Kugel Eis. Und ein weiterer Abend ohne Fernsehen, Mails und irgendwelcher Probleme.


Dienstag, 14. April 2015

Italien im April - Teil 4 - Imperia


Eine wunderschöne ligurische Hafenstadt ist Imperia. Hier kann man noch entspannt spazieren gehen, eine Espresso trinken und die Zeit vergessen, denn die Touristenströme, wie z.B. am Gardasee, kennt man hier nicht.
 
 

In der Umgebung gibt es Unmengen von Olivenbäumen und die Pflanzen blühen bereits, wie sie es bei uns zu Hause in einigen Wochen kaum tun wollen.


Am liebsten würde ich immerzu etwas ins Auto packen und nach Hause schleppen; leider zum Glück halten mich Schmutz, Rost und Stacheln manchmal davon etwas ab.

Immerhin habe ich einige trockene Olivenzweige, etwas undefinierbares, graziles, stacheliges und einen dicken Brocken Schiefer verstaut, die der allerliebste Ehemann genehmigt hat.


 
Am Abend dann eine Überraschung in der Pizzeria, die ich ausgesucht hatte (bitte nicht lachen: mir haben einfach die Stühle davor besser gefallen, als die der Pizzeria daneben, obwohl wir drinnen saßen).
 
Es gab keine Speisekarte; nur eine für Desserts und auch die ohne Preise.  Aber die nette Signora erklärte uns folgendes: Es gibt nur Pizza und Desserts, man bereitet alles mit frischen, regionalen Zutaten zu. Zuerst gibt es eine Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum, danach eine Pizza u.a. mit Spargel und eine u.a. mit Artischocken. Diese werden zum teilen für uns beide auf einem extra Teller serviert.
 
Warum denn nicht, dachten wir. Was soll da schon schiefgehen? Die Pizzen waren einfach nur fantastisch, die Panna Cotta ein Genuss und der Abend dort einfach ganz wunderbar. Gekostet hat unser blindes Vertrauen keinen Euro mehr als in jeder anderen Pizzeria und wir waren froh, uns darauf eingelassen zu haben.
 
 
Ein bisschen shoppen waren wir heute auch; allerdings bin ich von den niedlichen Kleidergrößen der Italienerinnen mit meiner 42 und vor allem mit stattlichen 1.90m weit entfernt.
Mein allerliebster Ehemann weiß da allerdings Rat und hat mir etwas gekauft, das immer passt:





Montag, 13. April 2015

Italien im April - Teil 3 - Bobbio / Genua

Eher einem Zufall zu verdanken haben wir einen schönen Nachmittag in Bobbio, einem kleinen Städtchen in der Emilia-Romagna in Norditalien.

 
Ein hübsches Café, Espresso und Croissants mit Pistaziennougat-Füllung und schon bin ich glücksselig. 

 

Dagegen möchte ich die Übernachtung in Genua mit einem kurzen Kommentar abhaken: Muss ich wirklich nicht haben!

Das Hotel an sich war gut; saubere moderne Zimmer, riesig hoch. Aber: Nach 4 Runden um die selben Häuser war das Hotel noch immer nicht zu finden; kein Wunder: man konnte es nicht mit dem Auto anfahren. Also: Auto im Parkhaus abstellen, 19,50€ für eine Nacht dort berappen! und 1,5km die Koffer durch die Stadt rollen.

 
Hochhäuser, planlos verbaute Architektur; dazwischen enge Gassen, Lärm, eine schmutzige, tosende Stadt.
 
Und 22 Uhr passierte das Unglaubliche: es wurden sprichwörtlich die Bürgersteige hochgeklappt. Wo waren die lauschigen Pizzerien und Cafés, die Gelaterias, das Nachtleben? Nichts von alledem gab es hier. Nicht Eis-essend durch die Gassen bummeln oder noch ein Glas Wein trinken. Nichts als der letzte Müll, der durch die von hellen Straßenlaternen üppig und grell beleuchteten Gassen wehte.

Es war nichts als Glück und Zufall, dass wir eine wunderbare kleine Pizzeria fanden und der Abend mit einer wagenrad-großen, vorzüglichen Pizza und von einem Amaretto beschwipst endete.

Gute Nacht Genua. Wir werden uns wohl nicht wiedersehen.

Sonntag, 12. April 2015

Italien im April - Teil 2 - Malcesine

In diesem Jahr haben wollte der allerliebste Ehemann ein paar neue Ziele erkunden; wir nahmen ersten Kurs auf Malcesine.


Hier waren wir auch im letzten Jahr und dieses kleine Städtchen ist so typisch italienisch.


Ich liebe das Bummeln durch die Gassen hinunter zum Gardasee, die Spaziergänge am Ufer und die Einkehr zu leckerem Essen.


Wir haben sogar das tolle Restaurant wiedergefunden und das Essen war sooo lecker...

Für mich gab es Gnocci mit Scampi und Zucchini, für den allerliebsten Ehemann Forelle mit rosa Pfeffer und Petersilienkartoffeln und als Nachtisch die obligatorische Panna Cotta mit Früchten. Was für ein Genuss für jemanden, der wie ich gutes Essen liebt!


Leider hatte unser Hotel im Vorjahr die letzte Saison mit diesen Besitzern, doch wir hatten ein gutes Händchen: Das Hotel *Vega* ist so chic und modern mit einem wundervollen Blick auf den See, wenn man zum Beispiel morgens beim Frühstück im hellen Frühstücksraum sitzt.

 




Die Lampen machen Urlaub - Teil 1 - Warum Italien?

Wie im vergangenen Jahr (und bei mir schon in vielen Jahren zuvor) geht's im April nach Italien. Mit über 1.200 km (von der Ostsee bis an den Gardasee) schon eine kleine Weltreise, aber wir machen ja vernünftige Zwischenstopps; auch mit Übernachtungen.


Ich liebe diese Urlaube am Gardasee; über Verona, Mantova, Bologna und Florenz bis nach Rom oder die Ostküste hinunter über Venedig, Chioggia, Ravenna und Rimini nach San Marino oder über Siena, Livorno, Pisa und über Parma nach Brescia.


Wenn in Deutschland noch beim Losfahren der letzte Schnee fällt, kommt man in Italien bei 21°C an, trägt Kleider und dünne Strickjäckchen, genießt farbenfrohen Blauregen und den Duft von Orangenblüten, sieht überall üppiges Grün, Zitronen und Orangen an den Bäumen und genießt Pizza, Eis und Cappuccino.

Donnerstag, 9. April 2015

Coburger Fuchsschaf

Ich habe diese Wolle vom Coburger Fuchsschaf speziell für meine Übersicht zu den Faserarten versponnen, denn so richtig glücklich bin ich nicht mit ihr geworden.
 
 
Sie hat zweifellos eine einzigartige Farbe durch die rötlichen Stichelhaare; allerdings ist sie eben nicht weich und das verspinnen macht damit nicht so richtig Laune. Leider.

 
 
Auf diesem Bild seht ihr die Wolle vom Coburger Fuchsschaf  (Mitte) neben Islandwolle (hinten) und einer Mischung aus Shetlandwolle und Seide (vorn).
 

Kissen-Wolle und ein Woll-Kissen

Für mein nächstes Kissen habe ich schon die passende Wolle versponnen; eine Mischung aus naturweißer und türkisfarbener Merino und brauner spanischer Wolle. So passt sie ganz perfekt zu den bereits vorhandenen Farben.